Quarterlife Crisis: Wie Unternehmen gezielt fördern müssen

Was eine Midlife Crisis ist, weiß jeder. Vor einigen Jahrzehnten begann es, dass die Studien- und Berufswahl bei vielen jungen Menschen von Krisen begleitet wurden. Und es gibt auch schon ein Wort dafür: Quarterlife Crisis. Fast jeder Zweite kennt diese oft lang anhaltende Lebenskrise. Und mehr als jeder Dritte von denen, die sie durchmachen, wechselt in ihrem Verlauf Branche oder Arbeitgeber. Die bisherigen Investitionen in Aus- und Fortbildung dieser Menschen sind verloren.

Heute nehmen immer mehr junge Arbeitnehmer*innen ihre Orientierungskrisen ins Berufsleben mit, schreibt onlinemarketing.de. Typische Fragen, auf die Unternehmen eine gute Antwort brauchen sind z.B.:

  • Können Sie als Unternehmen überhaupt einen „Traumberuf“ bieten?
  • Was macht den für die jungen Talente aus?
  • Welche Lösungen bieten wir für individuellen Freiraum an?
  • Wie reagieren Sie auf den Wunsch flexibler Arbeitszeitmodelle?
  • Wie geben Sie als Führungskraft sinnvolle Orientierung angesichts der Vielzahl der Möglichkeiten?
  • Wie bemerken Sie überhaupt den Bedarf an Unterstützung?
  • Und wie erkennen und bewerten Sie Krisen?
  • Wie bauen Sie Vertrauen auf, um überhaupt als Ansprechpartner akzeptiert zu werden?
  • Wie etablieren Sie eine echte Feedback-Kultur?
  • Und wie machen Sie das alles im Spannungsfeld von Wirtschaftlichkeit und Zukunftsorientierung?

Eine Riesenherausforderung und -chance für Führungskräfte, ihnen unterstellte Mitarbeiter*innen auf ihrem eingeschlagenen Weg zu begleiten und zu coachen. Da nur jeder zwanzigste Betroffene direkt mit seinem Vorgesetzten sein Problem lösen möchte, empfehlen sich externe Coaching-Angebote, sobald ein Mitarbeitergespräch Anhaltspunkte ergibt, dass der Grund für Unzufriedenheit fundamentaler Natur ist.

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