Fast-Innovation-Process

Mit dem Fast-Innovation-Process stellen wir Ihnen eine Methode vor, um schnell und effizient auf aktuelle Markttrends und Kundenbedürfnisse reagieren zu können. Diese Methode wird im Webinar der Deutschen Fachpresse “Wie Sie jetzt schnell und effektiv Ihre Geschäftsmodelle prüfen, optimieren und umsetzen” am 14.07.2020 vorgestellt. Den Anmeldelink finden Sie hier.

Die Kundenbedürfnisse wandeln sich immer schneller. Neue Technologien und Wettbewerber erfordern mehr denn je ständige Geschäftsmodell-Innovationen. Mit dem agilen Innovationsansatz “Fast-Innovation-Process” haben wir Methoden und Verfahren ausgewählt und so kombiniert, dass sie schnell und effektiv anwendbar sind. Geschwindigkeit und Agilität sind dabei ein wesentlicher Faktor.

Fast-Innovation-Process

Den Fast-Innovation-Process strukturieren wir im Gesamtprozess in die folgenden sechs Handlungsfelder:

Argestes Fast-Innovation-Process 2020

In den Fast-Innovation-Process haben wir unsere Erfahrungen aus vielen Innovationsprojekten eingebracht und können Sie so effizient bei der Planung und Umsetzung unterstützen. Der Fast-Innovation-Process sichert diese Planung ab und erlaubt eine budgetäre und zeitliche Planung dieser agilen Entwicklung.

Ein wesentliches Kernstück ist die von Alexander Osterwalder entwickelte Methode “Business Modell Generation”, die sich weltweit als eines der führenden Instrumente in der agilen Geschäftsmodell-Entwicklung etabliert hat. Jens Löbbe hat seit der Masterclass 2011 bei Alexander Osterwalder und der Ausbildung zum zertifizierten Trainer 2013 von Alexander Osterwalder mit diesen Instrumenten in vielen Projekten Erfahrungen gesammelt und die Anwendung speziell der Medienbranche angepasst.

Mit dem Fast-Innovation-Process stellen wir diese Methodik mit ausgewählten Instrumenten und Verfahren der klassischen und agilen Strategieentwicklung zusammen, um den Gesamtprozess von der ersten Idee bis zur Umsetzung gezielt steuern zu können. Der Fokus der Methode liegt im Medienbereich, ist aber auch in allen anderen Branchen anwendbar.

Schritt 1: Ziele und Arbeitsfähigkeit

Hier geht es zunächst darum, die Voraussetzungen für einen effektiven Innovationsprozess zu schaffen. Ziele und Team klären, Budget bereitstellen und Arbeitsfähigkeit herstellen.

Schritt 2: Notwendige Analysen durchführen

Aus unserer Erfahrung muss im handelnden Team zunächst eine ausreichende Grundlage geschaffen werden. Ziel ist es dabei, ein gemeinsames Bild der Ausgangslage und der Markttrends zu erhalten. Kundenwissen, Technologietrends und Marktentwicklung müssen gezielt beschrieben und visualisiert werden. Der Fokus liegt dabei in diesem Verfahren nicht in der Tiefe von Kennzahlenanalysen, sondern in der Bildung eines gemeinsamen Verständnisses der Ist- und Ziel-Situation.

Schritt 3: Optionen und Ideen generieren

Ideen sind meist keine Mangelware. Aber es ist kein einfacher Prozess, die Vielzahl von Ideen für das Unternehmen zu strukturieren. Ideen scheuen die Macht, sind personenbezogen. Deshalb muss erreicht werden, dass ein gemeinsames Ganzes im Mittelpunkt steht. Hierarchien müssen überwunden und Perspektiven für die Ideengeber geschaffen werden. Mit dem Vorgehen im Fast-Innovation-Process werden wir den vielfältigen Aspekten dieser Kreativprozesse gerecht und diese an den tatsächlichen betrieblichen Realitäten praxisnah ausrichten.

Schritt 4: Geschäftsmodelle entwickeln

In diesem Schritt geht es um eine schrittweise Entwicklung der Ideen zu tragfähigen Geschäftsmodellen. Es braucht mehrere Iterationen, um die Logik der Ansätze gemeinsam zu verstehen, zu durchdringen und auszuwählen. Im Fokus steht dabei die BMG-Methode (Osterwalder), mit der wir die bislang besten Erfahrungen sammeln konnten. Die Methode ist leicht verständlich und bei den Teilnehmern akzeptiert, bietet zahlreiche Erweiterungen wie die Value Proposition Map, um die Kundenbedürfnisse zu erforschen und ermöglicht allen Beteiligten die Logik und Robustheit der Geschäftsmodelle zu erfassen.

Schritt 5: Testen und experimentieren

Bei aller Euphorie muss akzeptiert werden, dass die Entwicklung der Geschäftsmodelle in vielen Punkten auf mehr oder weniger gestützten Hypothesen aufbaut. Bevor es also tatsächlich darum geht, eine Auswahl oder gar die Umsetzung anzugehen, müssen diese Hypothesen glaubhaft geprüft werden. Das ist die Sicherheit, die vor teuren Flops schützen kann (machmal auch nicht) und in die mehr Zeit und Aufwand investiert werden sollte, als man vielleicht mag. Die Testmethoden sind dabei extrem vielfältig und reichen von tatsächlichen Kundeninterviews über Online-Panels bis zum A/B-Testing oder gar Fake-Sales. Für die Auswahl und Durchführung der Tests und Experimente haben wir im Fast-Innovation-Process praxisnahe Verfahren eingebaut.

Schritt 6: Entscheiden und umsetzen

Und schließlich gilt: “Its all about execution”. Die besten Methoden und Verfahren nutzen nichts, wenn die Umsetzung nicht gelingt. Wir sorgen dabei für nachvollziehbare Entscheidungsparameter und unterstützen Sie bei Planung und Umsetzung bis zur Integration von Partnern.

Sie wünschen weitere Informationen oder haben Fragen zu unseren Angeboten? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme: +49 6182-829 5966 oder info(at)argestes.de. Gerne können Sie auch direkt einen unverbindlichen Gesprächstermin online buchen.


Methodische Anmerkungen

Hinweis zur Methode: Fast-Innovation-Process ist ein Verfahren der Argestes Managementberatung GmbH. Es geht uns dabei um eine anpassbare Methode mit einem “best-of-breed”-Ansatz, um Innovationsprozesse effizient planen und steuern zu können. Wir bitten die Copyright-Hinweise zu beachten. Alle Angaben zu weiteren Methoden und Quellen sind sorgfältig recherchiert und gekennzeichnet. Sollten in unseren Darstellungen Hinweise zum Urheberrecht fehlen, ist dies nicht beabsichtigt und wir bitten um Nachricht. Wir werden die Darstellungen unverzüglich anpassen.

Für Details und Weiterentwicklungen verweisen wir sehr gerne gerne auf die Bücher von Alexander Osterwalder: Testing Business Ideas und The Invincible Company sowie auf die Weiterbildungsangebote der Strategyzer AG.

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