"Wie moderne DAM- und Redaktionsarchitekturen die Zukunftsfähigkeit von Verlagen sichern"
Die Transformation von Print zu Digital ist für Verlage und Medienunternehmen längst keine rein technische Frage mehr – sie ist eine grundsätzliche Architekturfrage mit weitreichenden Konsequenzen auf Marktbearbeitung und Effizienz der Prozesse.
In seinem Vortrag zeigt Jens Löbbe die Anforderungen an Publishing-Plattformen und wie sie sich nach Marktsegment unterscheiden. Während manche Angebote vor allem Reichweite und Markenwirkung optimieren müssen, stehen bei anderen Effizienz, Content-Wiederverwendung oder datengetriebene Services im Vordergrund. In unserem Vortrag zeigen wir, wie sich diese Unterschiede in klare Zielbilder, Systemarchitekturen und Erfolgsfaktoren übersetzen lassen.
Aus dem Inhalt:
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Motivation: Warum die Content-Systemarchitektur erfolgskritisch ist
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Einordnung: Welches sind die typischen Publishing-Modelle (All-in-one vs. Best-of-Breed vs. Story-first/Content-first vs. DAM-/Content-Hub)
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Anforderungen: Was ist für welchen Verlagstyp wirklich wichtig?
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Entscheidungslogik je Marktsegment: Welche Architektur passt zu welchem Bedarf?
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Vorteile: Warum ein DAM-basierter Content-Hub für viele Szenarien die sauberste Skalierungsbasis ist
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Erfolgsfaktoren: Metadaten, Konvertierung, Rechte/Lizenzen, Automatisierung, API-Integration
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Praxisbeispiel: Wie wurde das System der DVV Media Group ausgewählt inkl. Vorgehensmodell (Zielbild → Auswahl → PoC → Einführung)
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Perspektiven: KI-/RAG-Readiness als neuer Architekturtreiber
Ausgewählte Einblicke
Motive für die Nutzung je Marktsegment sind unterschiedlich
Je nach Geschäftsmodell verschieben sich Fokus und Prioritäten:
Kernthemen und Erfolgsfaktoren (Marktsegment: Reichweiten-Fokus)
Im Reichweiten-getriebenen Publishing stehen Tempo, Skalierung und konsistente Ausspielung im Vordergrund. Entscheidend ist nicht die „perfekte Datenwelt“, sondern ein Setup, das hohe Taktung ermöglicht, Redaktionsaufwand reduziert und Inhalte zuverlässig über alle Kanäle distribuieren kann.
Kritische Erfolgsfaktoren je Markt
Die Erfolgsfaktoren sind nicht „nice to have“, sondern entscheiden über Skalierbarkeit, Kosten und Time-to-Value.